Marktvorsprung durch Technologieführerschaft

Im Bereich der Verwertung gewerblicher Schutzrechte (Intellectual Property) arbeitet die CLASSEN Gruppe
mit verschiedenen Partnern und Lizenzvermarktungsgesellschaften zusammen.

Unsere Patente

CLASSEN megaloc – Das sicherlich schnellste und einfachste Verlegesystem der Welt. 

In den eigenen Bodenbelägen als “CLASSEN megaloc” integriert, haben auch andere, namhafte Laminatbodenhersteller dieses revolutionär einfache Schnell-Verlegesystem in Lizenz übernommen.

Schneller und einfacher wurde bisher kein Hartbodenbelag verlegt. Auch ungeübte Heimwerker verlegen nun einen Bodenbelag einfach, intuitiv und sehr viel schneller. Professionellen Bodenlegern ermöglicht megaloc in der gleichen Zeit bis zu dreimal mehr Fläche als bisher zu verlegen. Die Verlegung selbst erfolgt absolut werkzeugfrei.

In Verbindung mit CLASSEN megaloc bietet der Isowaxx-Feuchtigkeitsschutz darüber hinaus einen hocheffektiven Schutz vor von oben eindringender Feuchtigkeit im neuralgischen Punkt der Anschlussfuge.

Verlegeanleitung CLASSEN megaloc »

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Vorläufer des Fold-Down-Systems ist die sog. Angle-Angle-Verlegung, die bei CLASSEN Laminatböden bis heute unter dem Namen “EasyConnect” – insbesondere bei der Preiseinstiegsware – zur Anwendung kommt.

Maßgebend für das EasyConnect-Patent ist die besondere Ausformung der selbstausgleichenden Gelenkverbindung. “EasyConnect” wurde im Jahr 2002 – als Leimfrei-Verlegesystem – unter der EU-Patent-Nr. 1165 906 beim Europäischen Patentamt registriert. Im Weiteren folgten 2003 Patentregistrierungen in den USA unter US 6.505.452 B1 sowie ein Verlegepatent unter EP 1200 690 B1. Das EasyConnect-Verlegesystem läutete seinerzeit die Epoche der Leimfrei-Verlegesysteme mit ein.

Verlegeanleitung CLASSEN EasyConnect »

Die CLASSEN Gruppe hat nicht nur bei Materialien und Produktaufbau neue Wege beschritten; auch beim Design werden neue technische Möglichkeiten genutzt: Das gesamte Sortiment an wohngesunden Design- und Wandbelägen bedruckt die CLASSEN Gruppe während des Produktionsprozesses direkt und digital. Genutzt werden dafür Single-Pass-Anlagen von Hymmen mit acht Reihen und jeweils 19 Druckköpfen, die eine Auflösung von 360dpi im Dekorbild erreichen. Auch dekorsynchrone Oberflächenprägungen sind möglich – über Prägewalzen sowie direkt im Prozess des Digitaldrucks.

Von der Manufaktur hin zum industriellen Digitaldruck bei Laminatfußböden und Designbodenbelägen.

Das Digitaldruckverfahren macht die Produktion in viele Richtungen flexibel. So können Laminatböden und Designbodenbeläge sowohl in High Ratings als auch in kleineren Flächenzahlen produziert werden.

Einzelne Dekore lassen sich über Farbstellungsvarianten individuell an die Wünsche der CLASSEN Kunden anpassen. Weitere Szenarien können darin bestehen, entweder von Dekorentwicklern der Kunden oder im CLASSEN Designcenter speziell gefertigte Dekore auf Laminat- und Designböden umzusetzen und in entsprechenden Auflagen zu produzieren. Auf diese Weise erhalten die Vertriebspartner der CLASSEN Gruppe individuell designte Bodenbeläge.

Mit dem Digitaldruck eröffnen sich für die CLASSEN Gruppe und deren Vertriebspartner ganz neue Möglichkeiten, denn von nun an kann zudem wesentlich schneller und flexibler auf neue Design- und Dekortrends reagiert werden.

Die Liquid Laminate Technology (LLT) ist ein patentiertes Produktionsverfahren der CLASSEN Gruppe, dass bei der Laminatbodenproduktion am integriertem Standort Baruth/Brandenburg zur Anwendung kommt. Die Besonderheiten dieses Verfahrens sind die Kombination verschiedener Oberflächen-Veredelungstechnologien sowie die Zusammenführung bisher voneinander getrennter Arbeitsschritte in einen Produktionsdurchgang. Dadurch bieten sich erhebliche Vorteile für die Produktqualität. Zugleich eröffnet diese Verfahrensweise weitere Möglichkeiten zur energieeffizienten und somit emissionsärmeren Produktion.

Nach intensiver Entwicklungszeit wurde im Jahre 2009 am Produktionsstandort Baruth der CLASSEN Gruppe die Herstellung von Laminatfußböden nach einem neuen Verfahren gestartet.

Bisher mussten die zur Herstellung von Laminatfußböden notwendigen Overlay-, Dekor- und Gegenzugpapiere in einem aufwendigen und zeitlich vorgelagerten Verfahren erst mit Melaminharz imprägniert, um dann später in einem zweiten Arbeitsgang durch Einsatz von KT- oder Doppelbandpressen auf Trägerplatten (HDF, MDF- oder auch Spanplatten) gepresst zu werden.

Das von Classen erfundene und bereits im industriellen Maßstab umgesetzte „LLT-Verfahren“ (LLT = Liquid Laminate Technology) fasst diese beiden bisher völlig getrennten Arbeitsvorgänge in einer Produktionslinie zusammen. Die Trägerplatten werden in dieser Linie zuerst oben mit einem Dekorpapier und unten mit einem Gegenzugpapier (oder auch Dekorpapier) belegt und verbunden. Danach werden Melaminharze mit den notwendigen Additiven in flüssiger, pulverförmiger oder pastöser Form auf diese Ober- und Unterseite aufgetragen und angetrocknet. Die so beschichteten Platten werden anschließend wie bisher in KT- oder Doppelbandpressen geführt. In dem das Produktionsverfahren abschließenden Pressvorgang werden die Melamin-Laminat-Platten zwischen glatten oder strukturierten Pressblechen oder Pressbändern ausgehärtet und gleichzeitig mit der gewünschten Oberflächenstruktur versehen.

Die Qualität der nach dieser Technologie erstellten Produkte ist vollkommen vergleichbar mit der Qualität der im herkömmlichen Verfahren hergestellten melaminbeschichteten Platten, ob nun für Fußboden- oder Möbeloberflächen.

Im Jahr 2010 hat Classen des Weiteren eine Abwandlung dieses LLT-Verfahrens erprobt und auch hierfür in die Anwendungstechnik investiert. Diese „LLT-light“ genannte Variante kombiniert die Vorzüge einer mit nicht vorimprägnierten Dekorpapieren beschichteten Platte zur Weiterverarbeitung in konventionellen KT-Pressen und ermöglicht so zum Beispiel hohe Flexibilität auch bei kleineren Produktionschargen.

Das LLT-Verfahren ist nicht alleine auf die Produktion von melaminbeschichteten Trägerplatten beschränkt. Vielmehr ist die Verwendung anderer Harze oder auch der Einsatz von Lacken möglich, so dass eine Vielzahl von Produktausführungen und unterschiedlichste Anwendungsbereiche abgedeckt werden können.

Um auch andere Interessenten an diese emissionsarme Produktionsmethode heranzuführen, ist eine Vergabe von Produktionslizenzen für dieses umfangreich durch Patente und Patentanmeldungen geschützte Verfahren über eine Tochtergesellschaft der Classen-Gruppe, die Surface Technologies GmbH & Co. KG mit Sitz in Baruth in Vorbereitung.

In Summe bietet das patentierte LLT-Verfahren zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlicher Laminatboden-Produktionsweisen:

  • Energieeinsparende Produktion
  • Hochtransparente Oberflächen
  • Deutlich bessere, realistischere Dekordarstellung
  • Individuell ausgeprägte Glanzgrade
  • Optimale Optik und Haptik der Laminatbodenoberfläche

Von der Feinpore bis zur chromartigen Oberflächenstruktur.

Durch spezielle Techniken bei der Veredelung von Laminatdekoren mit außergewöhnlichen Oberflächenstrukturen zeigt CLASSEN höchste Produktkompetenz.

Angefangen bei glatten Oberflächen – ohne jegliche Struktur – in Hochglanz, supermatt oder mit der Haptik eines geölten Bodens, stehen im Weiteren verschiedene Strukturvarianten zur Verfügung:

Bütte- und Feinpore-Oberflächen sind vor allem bei den Preis-Einstiegsvarianten zu finden. Fühlbare Feinstruktur oder matte Strukturen ergänzen die Reihe der Oberflächenvarianten. Synchronstruktur, handgeschabte Oberfläche oder Glanzpore bilden die nächste Stufe einer hochwertig-sensitiven Oberflächenveredelung. Leder und Gusseisen sowie Stein, Schiefer und Lack zählen zu den außergewöhnlichen Spezialstrukturen und sind weitere Beweise für die exzellente CLASSEN Oberflächenkompetenz.

Ihr Ansprechpartner für Patente

CLASSEN Gruppe

Arne Loebel

Werner-von-Siemens-Str. 18-20

56759 Kaisersesch

Tel. +49 2653 9800

Fax +49 2653 980699

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